No Limit Holdem

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NL Hold'em

No Limit Hold'em-Tips: Grundsätzliche Strategie

Der eigentliche Hauptunterschied zwischen Limit und No Limit Hold'em besteht in den Positionen und Werten der gespielten Blätter. Beim No Limit Hold'em Poker ist die Position entsprechend wichtiger als beim Limit Hold'em, denn sämtliche getroffenen Entscheidungen haben beim No Limit Hold'em deutlich größere Auswirkungen auf den eigenen Stapel Chips. Wenn man beim No Limit jemanden durch eine Position in eine Falle lockt, kann man sich den gesamten Stack des Gegners greifen und muss sich nicht nur mit ein paar zusätzlichen Einsätzen zufriedengeben wie es beim Limit Hold'em der Fall wäre. Die großen Verbindungskarten wie As/König, As/Dame und König/Dame verlieren beim No Limit Poker deutlich an Wert, da es wahrscheinlicher für einen ist, kleinere Pots zu gewinnen und die großen Pots zu verlieren, wenn man diese Art von Händen spielt. Abgesehen davon werden alle Werte sämtlicher Paare beim No Limit erhöht, da man durch seine Gegner verdoppeln kann, sofern man ein Set trifft. Große Paare wie As/As und König/König dagegen erhöhen sich im No Limit im Wert, da man die Chance hat, jemanden in eine Falle zu locken und seinen gesamten Chipstack zu erhalten.



Beim No Limit sollte man immer daran denken, die Geldbeträge im Auge zu haben, welche man selbst und auch die Gegner auf dem Tisch haben. Schwankungen in der Pot-Größe haben wesentlichen Einfluss darauf, wie das Spiel im Idealfall gespielt werden kann. Beispiele dafür sind:

1. Man hat $ 500, der Gegner lediglich $ 25. Die Blinds liegen bei $ 2 - $ 4. Man ist im Big Blind mit Bube/Zehn positioniert und der Gegner geht All In, ausgehend von der ersten Position. Sämtliche anderen Spieler am Tisch folden ihre Hände. In dieser Situation sollte man früh folden, da man mit großer Wahrscheinlichkeit der Underdog ist und zusätzlich $ 21 riskiert, nur um die letzten $ 25 zu gewinnen, was das Ganze zu einer unprofitablen Runde macht. Hätte der Gegner auch $ 500, wäre ein Call möglicherweise angemessen durch die Möglichkeit, $ 500 zu gewinnen und lediglich $ 21 zu riskieren. Eine Entscheidung darüber, ob man callen soll oder nicht, hängt hauptsächlich davon ab, wie gut der Gegner nach dem Flop seine Hände spielt.

2. Man hat $ 1.000 und der Gegner besitzt ebenfalls $ 1.000; die Blinds liegen bei $ 2 - $ 4. Man hält ein Blatt mit Dame/Dame und einen Wager in Höhe von $ 20. Der Gegner, welcher nach einem spielen muss, geht mit seinen kompletten $ 1000 All In. Man sollte folden, außer wenn man sicher weiß, dass der Gegner kein Blatt mit As/As oder König/König in der Hand hält. Wenn der Gegner dasselbe Spiel mit nur $ 60 von ihm machen würde, könnte man seinen All In Einsatz ohne großes Risiko callen und man würde darauf hoffen, dass der Gegner einen Bluff versucht und nicht As/As oder König/König in der Hand hält. Geld verdienen mit Forex Trading im Internet.

No Limit Hold'em Poker-Tipps
1. Die Startblätter sollen nicht zu oft gespielt werden. Bei einem no Limit $ 2 - $ 4 Spiel sollte man am besten einen 20-30 %-Blick zum Flop haben. Das bedeutet, As/Bube zu folden, wenn man an der ersten Position spielt, König/Zehn wenn man an der mittleren Position spielt und Dame/Zehn wenn man an einer späten Position ist.

2. Die Auswahl des Tisches ist sehr wichtig. Man sollte nur an Spielen teilnehmen, bei denen man einen Vorsprung hat. Man sollte einen Pokertisch wählen, an dem mehrere schwache Spieler sitzen, bevor man sich dem Spiel anschließt.

3. Die Spieler einschätzen ist von entscheidender Bedeutung. Man sollte sicherstellen, dass man die anderen Spieler einschätzen kann, um zu lernen, welcher Spieler schlechte Hände spielt, wer foldet, wenn andere aggressiv spielen, wer bei Draws setzt, wer auf Bluffs reinfällt, wer gerne blufft und so weiter.

4. Wenn man nichts mit seinen Karten anfangen kann, muss eine Entscheidung getroffen werden. Stehen die Odds günstig für einen, sollte man entweder folden oder setzen/raisen. Man sollte vermeiden zu callen, es sei denn, man hat einen guten Grund, wie beispielsweise eine Falle für andere Spieler zu stellen.

5. Man sollte große Einsätze und Raises respektieren. Diese spezielle Strategie gilt vornehmlich beim Turn und beim River, da die meisten Spieler nicht bluffen.

Die häufigsten Fehler beim No Limit Hold'em
1. Ein sehr häufig gemachter Fehler ist, eine halbwegs gute Hand selbst dann nicht zu folden wenn bereits eindeutig klar ist, dass man nur die zweitbeste Hand hält und deshalb seinen gesamten Chipstack mit dieser einen Hand zu verlieren.

2. Ein weiterer, sehr häufiger Fehler ist es, mit schwachen Händen zu callen wenn man durch Einsätze unter Druck gerät.

3. Viele Spieler spielen eindeutig zu viele Starthände.

4. Sofern man eine Premium-Hand erhält, ist es falsch, nicht schon in der pre-Flop-Phase zu raisen und damit Druck auf die Gegenspieler auszuüben, welche Hände halten, die sie durch das drawen vervollständigen möchten.

5. Oft setzen Spieler deutlich zu wenig oder zu viel ein, was dazu führt, dass eine große Menge Geld riskiert wird, nur um einen sehr kleinen Pot zu gewinnen bzw. dass sie ihre Hand nicht schützen.

Grundlegende Pre-Flop-Strategien
1. In der Mehrheit der Fälle sollte man mit Top-Paaren wie As/As - Dame/Dame und Spitzen-Verbindungskarten wie As/König oder As/Dame raisen bzw. re-raisen, damit man die anderen Spieler, welche niedrige Paare oder verschiedene Verbindungskarten haben, dafür bezahlen lässt, dass sie den Flop gegen einen sehen wollen. Man darf aber nicht vergessen, dass die Gegenspieler dann reichlich Gelegenheiten haben werden, gegen einen zu verdoppeln, wenn sie einen Treffer landen. Die meisten Anfänger realisieren das jedoch meistens nicht und folden deshalb deutlich zu oft im Pre-Flop.

2. Man sollte Premium-Hände konsequent spielen. Man wird sehr viel Lehrgeld bezahlen müssen für das "chasen", wenn man eine der zweitbesten Hände beim No Limit hält.

3. Es empfiehlt sich, die Mehrheit der Raises zwischen 70 und 100 % des Big Blind anzusetzen. Das spart einem Geld wenn man re-raised oder gecallt wird von einem Spieler mit einer stärkeren Hand. Sollten Limpers vor einem sein, dann ist es ratsam, den Raise bei ca. 4 bis 6 mal des Big Blind anzusetzen.

4. Man muss starke und tighte Spieler respektieren. In einer Situation, bei der man gegen diese Spieler antritt, würde man ein As/Dame aufgeben, wenn durch einen starken Gegner ein Raise gemacht wird.

5. Sofern extrem schwache Spieler in einen Pot einsteigen, ist es für gewöhnlich am besten zu callen und die Flops mit ihnen anzunehmen.

Grundlegende Pokerhände beim No Limit Hold'em

Sofern man gerade erst beginnt, No Limit Texas Hold'em zu spielen, sollte man es vermeiden, allzu grenzwertige Hände zu spielen, da das eine große Menge an Rätseln aufkommen lässt und einen damit verwundbar macht. Wenn man zum ersten mal No Limit spielt, ist es eine sehr gute Idee, sich auf das Spielen der folgenden Paare zu beschränken: As/As - Zwei/Zwei. Von den Paaren abgesehen sind noch die Kombinationen As/König und As/Dame empfehlenswert. Wenn man diese Karten spielt, wird man nicht sehr häufig in schwierige Situationen geraten und dennoch mehrere ansehnliche Pots gewinnen können. Es erfordert natürlich Disziplin, nur diese wenigen Hände zu spielen, da es dazu führen wird, dass man nur in wenigen Pots mitspielt. Diese Strategie zu verfolgen wird einen jedoch mit der entsprechenden Zeit ausstatten, um die anderen Poker Spieler zu beobachten, während man auf die guten Starthände wartet.

No Limit Hold'em - Short-handed Sets und ihre Bedeutung

Eine grundlegende Tatsache beim unterbesetzten (Short-Handed) No Limit Hold'em bzgl. des Pre-Flops ist es, dass das Set entscheidend ist. Das Set ist sozusagen der Schlüssel zum Potgewinn.

Die meisten Spieler benötigen Jahre, um die Macht von Poker-Sets beim Short-Handed No Limit zu erfassen. Sets, die ganz gewöhnliche Three-of-a-Kind sind, wirken mysteriös, da sie nur sehr schwer zu treffen sind und es ebenso schwierig ist, sie zu übertreffen, wenn der Gegner ein Set in der Hand hält. Nur ca. jede 8. Hand, bei denen ein Paar gehalten wird, wird die fehlende Karte zum Set im Flop treffen. Sets werden auch als Geldhände bezeichnet. Der Grund ist einfach der, dass die Gegner kaum vermuten werden, dass man ein Set hält, wenn man bereits ein Paar in seinen Hole Cards hält. Genau dieses Paar kann das Ticket zum Pot darstellen. Holdem Poker und Casinos

Große Pots durch Poker-Sets
Beim Short-Handed No Limit Hold'em verdient man das Geld mit Poker-Sets. Egal ob Asse oder Könige, wenn man das Set in den Händen hält, hat man die große Möglichkeit, den Pot für sich zu gewinnen. Es ist natürlich angenehm, wenn das eigene Set zufällig aus Assen besteht, aber auch ein Set bestehend aus Assen ist ein ganz gewöhnliches Set. Hat man ein Paar, ist es gut zu setzen. Wenn man dann das entsprechende Set trifft, sollte man hoch setzen oder sogar All In gehen um sich den Pot zu greifen. Callt man einen Pre-Flop-Raise von $ 20 und sowohl man selbst als auch andere Spieler mit jeweils einigen hundert Dollars am Tisch sitzen und man ein Paar hat, wird man dieses wichtige Poker-Set in den meisten Fällen nicht treffen. Trifft man allerdings, kann man meistens das gesamte Bankroll des Gegners gewinnen.

Beim Short-Handed No Limit Hold'em geht es aber nicht um Pot Odds. Die Implied Odds sind es, welche zählen. Wenn der Online Casino Gegner mit einer Menge Geld am Tisch sitzt, kann drawen eine richtige Entscheidung sein, selbst dann, wenn man teuer drawt. Hat man ein Set, macht sich das alles bezahlt. Wenn man lernt, diese Paare beim Short-Handed Hold'em zu spielen, wird man oft genug Sets treffen, damit es sich für einen auszahlt.

Paare, die kein Set treffen, einfach folden
Wenn man das Set nicht trifft, zu dem gedrawt werden sollte, macht es Sinn, das Paar zu folden. Man verliert nicht viel und wenn man das Set dann doch mal trifft, hat man einen sogenannten goldenen Mantel an. Es ist wirklich so simpel beim Short-Handed Spiel.

Die Einsatzmuster der Gegenspieler verstehen
Man hat schon mal Leute Zaubertricks aufführen sehen. Man erinnert sich möglicherweise noch an einen dieser Tricks, bei dem der "Zauberer" erraten kann, welche Karten man in der Hand hält. Sicherlich wäre es äußerst praktisch, wenn das alle so machen könnten. Tatsächlich ist es so, dass man wirklich oft, ohne besondere Fähigkeiten oder Tricks in der Lage ist festzustellen, welche Hände die Gegner halten. Die auffälligste Verhaltensweise beim Poker (Tell) sind die Wettmuster. Wenn man das versteht und dieses Wissen damit verbindet, gegen welchen jeweiligen Spielertyp man spielt, wird das Rätsel, welche Karten von ihnen gehalten werden, beinahe vollständig gelöst. Casinos und Poker auf www.online-kasino.pl

Dieses Puzzle lösen
Man war in der Lage, mehrere Puzzleteile zusammenzufügen, damit man ein Puzzle gelöst hat. Das gleiche Prinzip gilt, wenn man wissen will, welche Karten andere Spieler in der Hand halten. Man muss wissen, welcher Typ Spieler eine Person ist und nach welchen Wettmustern sie für gewöhnlich spielen damit man beginnen kann, entsprechende Einsatzmuster zu benutzen um sich einen Vorsprung herauszuarbeiten.

Das geeignetste Mittel, dieses Puzzle zu lösen ist es, wenn man sich einfach entspannt zurücklehnt und die ersten paar Hände intensiv und sorgfältig beobachtet. Wenn ein Gegner den Show Down nicht spielt, sollte man darauf achten, wie dieser Spieler am liebsten setzt und weiterhin muss man versuchen, seine Hand vorherzusagen. Man wird ziemlich gut darin werden, die Gegenspieler zu lesen, wenn man beobachtet, welche Hände sie gerne und häufig spielen.

Es gibt viele Wettmuster, die beobachtet werden können. Die grundlegenden Wettmuster sind u.a.

1. Raise, Bet, Check: Dieser Spielertyp wird im Pre-Flop raisen. Er setzt beim Flop und checkt im Turn
2. Call, Check-Call, Raise : Dieser Spielertypus callt vor dem Flop, checkt danach und callt den Bet eines Gegners. Diese Spielersorte raist für gewöhnlich beim Turn.
3. Alle Check-Raises

Raise, Bet, Check
Man denkt an das As/König Blatt welches den Flop verpasst, sofern man in diesem Wettmuster denkt. Der Großteil der Spieler mit zwei hohen Hole Cards, aber ohne Paar, werden beim Flop setzen, selbst wenn sie überhaupt nichts in der Hand haben. Das ist eine sehr schwache Spielweise, nach der man gezielt Ausschau halten sollte. Wenn so was passiert, sollte man den Gegner sofort auf As/König setzen und im Großteil der Fälle im Turn setzen. Gelegentlich kann man diesen Spielzug fehlerhaft interpretieren, es ist aber ein typisches As/König Muster, dass von vielen schwachen bis mittelstarken Gegnern verwendet wird.

Call, Check-Call, Raise
Man muss auf dieses Muster achten, weil es für gewöhnlich ein Zeichen für eine starke Hand darstellt. Wenn ein Gegner check-callt und damit Stärke beim Turn oder River demonstriert, sollte man vermutlich folden. Man stelle sich vor, der Gegenspieler hat eine drawende Hand. Der Schlüssel, ihn zum Drawen zu bewegen ist, den Flop und die Turn bzw. Riverkarten und die zugehörigen Einsätze abzuschätzen. Ist der Flop zweifarbig und der Gegner check-callt, zeigt das einen Draw oder alternativ ein niedriges Paar an. Wenn dann der Turn die gleiche Farbe bringt wie der Flop und der Gegner raist, dann setzt man ihn, um sicherzugehen, auf Draw. Dieses Wettmuster ist leicht erkennbar.

Alle Check-Raises
In 9 von 10 Fällen, in denen ein Spieler einen selbst check-raist, hat er einen bereits geschlagen. Der Großteil der Gegenspieler haben nicht die entsprechend ausgefeilten Fähigkeiten, um einen Check-Raise Semi-Bluff erfolgreich durchzuführen. Nur wenige Spieler denken überhaupt, solch ein Manöver durchzuführen. Man sollte also folden wenn man check-raised wird, es sei denn, man ist im Besitz der Nut Cards.

Fortgeschrittene No Limit Hold'em Strategien

Viele Spieler entwickeln sich im Laufe ihrer Spielzeit in eine Kategorie, die man als "rückwärts" bezeichnet. Jene Spieler merken oftmals nicht, welche Fehler sie machen. Sie tendieren dazu, durchaus ein klares Verständnis über Odds für Draws zu haben und verstehen auch, dass andere Pokerspieler sich nur selten auf die Nut Cards konzentrieren, gerade wenn diese eine sogenannte "locked-hand" halten. Diese Spieler sind keineswegs dumm, sondern einfach nur unerfahren und gehen davon aus, dass die Gegner mit ihren Chipstacks mehr Lehrgeld bezahlen als sie selbst. Diese Art von Spieler spielt ihre Karten meist "rückwärts". Sie tendieren dazu, vor allem dann extrem aggressiv zu spielen, wenn sie treffen. Man wird bemerken, dass sie dann kleinere Einsätze machen oder gar checken, wenn sie einen Treffer landen. Die grundlegende Idee, bei einer guten Hand wenig und dafür bei schlechtem Blatt viel einzusetzen, kann bestenfalls als unangemessen bezeichnet werden. Merkwürdigerweise funktioniert diese Strategie aber einigermaßen gut, wenn man am richtigen Tisch dafür sitzt. Diese Spieler stellen schnell fest, ob sie für ihre Strategie den richtigen Tisch gewählt haben. Der beste Platz für diesen Spielertyp ist da, wo der Durchschnittsspieler foldet bzw. callt und dann in späteren Einsatzrunden foldet.

Man kann direkt in diese Gegebenheit einsteigen und die Führung übernehmen. Dieser Tisch wird leicht identifiziert sein. Dort wird es einen Platz geben, bei dem ein großer Stack vorhanden ist und der Spieler, dem dieser Stack gehört, wird ziemlich große Einsätze tätigen. Ein weiterer Hinweis, dass viele am Tisch anwesende Spieler ungefähr den doppelten Buy-In-Betrag besitzen und so wirken, als würden sie ungefähr eine Hand alle zehn Runden callen.

Was man machen sollte ist, in das Spiel einzusteigen und verdoppeln! Man muss daran denken, dass so ein Spieler anders setzt, als es beim Semi-Bluff üblich ist. Ein solcher Spieler fischt nicht, da er jeden anderen Gegenspieler bei den Bets hinter sich lässt. Er fürchtet sich nur vor 2 Dingen: Die Winning-Hand zu halten ohne dass jemand callt und Check-Raises. Der Check-Raise ist die größte Angst und diese kann man gegen den entsprechenden Spieler nutzen.

Sofern ein Spieler check-raist, weist es darauf hin, dass es sich um einen Typ von Spieler dreht, von dem man weiß, das derjenige einen Einsatz gegen einen setzen wird, auch wenn er eine schlechte Hand hält und dass man bereit ist, seine Chips einzusetzen, weil man weiß, dass man Profit machen wird. Der "Rückwärts-" Spieler wird höchstwahrscheinlich eines von drei Dingen machen und einem dadurch offenbaren, welche Hand er hält. Diese Optionen sind:

1. All-In gehen: Damit zeigt der Gegner an, dass er auf einem Draw ist.
2. Fold: Damit wird angedeutet, dass der Gegner nichts hat, mit dem etwas anzufangen wäre.
3. A. Call: Das zeigt an, dass der Gegner glaubt, man hätte Angst davor, beim Turn bzw. River zu bieten. Wenn man Schwäche zeigt, wird der Gegner wieder für einen setzen.
4. B. Call: Dieser Spieler hält möglicherweise die Nuts. Man darf diese Möglichkeit nicht ignorieren, sonst wird man niemals einen Vorteil haben.

Es gibt Zeiten, da wird man Pech haben, wenn man versucht, diesen Spielern das Geld abzunehmen. Der Rückwärtsspieler wird starke Blätter bekommen oder Draws öfter treffen als man selbst. Man sollte dann nicht mit dem Bluffen anfangen. Man sollte zumindest während der ersten paar Hände ein starkes Paar treffen wenn man Hold'em spielt. Dann kann man sich daran machen, diesen Spieler mit den Check-Raises bei so vielen Flops wie nur irgendwie möglich zu konfrontieren. Dazu muss man unter Umständen selbst etwas "rückwärts" denkend spielen. Beim Turn muss man dann so viel setzen wie nötig ist, damit dieser Spieler foldet oder den Fehler macht, den großen Einsatz zu callen. Es sei denn, man hat seine Hand ausreichend verbessert, damit man gegen eine River Karte bestehen kann. In diesem Fall check-raist man wieder.

Diesen Stil benutzt man gegen solche Spieler, aber man muss tight gegen andere Spieler vorgehen und man wird in der Lage sein, den Stack der Gegner beinahe jedes mal zu holen. Der Gegner wird es wieder versuchen, bis er sein Geld komplett bei einem gelassen hat. Man wird nicht nur einen sehr großen Gewinn einstreichen können von jemandem, der am Tisch als Tyrann eingestuft wird, sondern die Mitspieler werden gleichfalls damit beginnen, ihr Geld zu spenden. Das werden sie dadurch tun, indem sie die Führung von einem übernehmen. Sie werden allerdings auch vergessen, dass man gegen Sie anders spielt als gegen den Tyrannen.


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